Samstag, 6. Mai 2017

Projekt Empathie (Rezension)

Rezension zu Projekt Empathie

Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt. Der Klappentext klang vielversprechend und ich habe das Buch wirklich verschlungen. Es war sehr emotional und ich musste oft ein paar Tränchen wegwischen💔💖
Eine ganz klare Leseempfehlung.
Ich glaube man wird merken wie sprachlos/begeistert ich bin; lest selbst:

Über das Buch allgemein

Titel Projekt Empathie
Autor Leander Rose
Format kindle
Inhalt Sie kommen aus zwei verschiedenen Welten.
Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch, hat das Schicksal sie zusammengeführt.
Aus seiner syrischen Heimat vor dem Krieg geflüchtet, erreicht Samir Deutschland in einem fatalen Zustand.
Zur selben Zeit unternimmt Mayas Großmutter einen letzten, verzweifelten Versuch, ihrer selbstmordgefährdeten Enkelin den Weg zurück ins Leben zu zeigen und zwingt sie zur sozialen Arbeit in einer Einrichtung für Geflüchtete.
Es ist Samir, der sie erkennen lässt, dass es sich lohnt, für das Leben zu kämpfen.
Und es kommt der Tag, an dem Maya die Einzige ist, die ihn vor den Schatten seiner Vergangenheit retten kann.

Meine Meinung

Cover und Innengestaltung
Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen. Es hat eine Verbindung zum Inhalt.

https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41%2Bu8uUdvKL.jpg

Die Innengestaltung ist schlicht. 

Schreibstil
Leander Rose's Schreibstil konnte mich von der ersten bis zu letzten Seite packen. Ich musste an vielen Stellen stoppen um über das Gelesene nachzudenken oder mir ein paar Tränen aus dem Gesicht zu wischen. 
Der Schreibstil war angenehm und schnell zu Lesen, hatte jedoch die nötige Tiefe, die jegliche Gefühle auslösen konnte.

Geschichte und Charaktere
Die Geschichte zusammengefasst in ein paar Worten: emotional, wunderschön und fesselnd.
Es wird die Geschichte von Samir erzählt, der als Geflüchteter aus Syrien kommt und in das Heim kommt, indem Maya ehrenamtlich arbeiten muss. Samir mochte ich sehr gerne. Er war trotz allem was passiert ist noch relativ stark. Maya mochte ich auch sehr gerne. Ihre Entwicklung fand ich großartig. 
Ich werde euch jetzt drei Zitate auflisten, die mich besonders zum Nachdenken gebracht haben:

"Doch hinter ihm lag nur ein Trümmerhaufen aus Leid, Krankheit und Tod. Kein Zuhause, zu dem er zurückgehen konnte, keine geliebten Menschen, die seinen Fortgang mit Tränen in den Auge verfolgten. Dort war niemand der an ihn dachte. Samir war allein auf der Welt. Der Krieg hatte ihm alles genommen."

"Seine Mutter. Seine Geschwister. Seine geliebte Familie. Alle waren tot. Für immer fort an einem Ort an den er ihnen nicht folgen konnte."

"Eine Kerze verliert nichts von ihrem Licht, wenn sie eine andere Kerze ansteckt."

Die Geschichte und die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet und man merkt, wie viel Mühe sich gegeben wurde. 
Besonders begeistert haben mich auch die Botschaften, die dieses Buch hatte.


Projekt Empathie bekommt von mir, von ganzem Herzen 5/5 Einhörnern!




 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen